Tiefenbacher FDP startet in den Wahlkampf mit positiver Stimmung

Für starke Gemeinschaft der Ortsteile

Die Gemeinderatskandidaten der FDP zusammen mit dem FDP-Ortsvorsitzenden Bernhard Haider (vorne links).


Landshuter Zeitung vom 25.02.2014
Tiefenbach/Ast. Im Wintergarten des Gasthauses „Zum Goldenen Ast“ fand die Auftaktwahlveranstaltung der FDP statt. Dabei hatten die Bürger die Gelegenheit, die Gemeinderatskandidaten der „Liste 7“ mit ihren Zielen kennenzulernen.

FDP-Vorsitzender Bernhard Haider eröffnete die Veranstaltung mit einem positiven Rückblick auf die letzten sechs Jahre der Gemeindepolitik. Infolge der Diskussion um die „Neue Ortsmitte“ seien viele bereits realisierte Projekte wie zum Beispiel die Entlastungsstraße im Ortsteil Tiefenbach, die Ausweisung von zwei begehrten Baugebieten in der Gemeinde, die Erweiterung des Gewerbegebietes Asper und der Gehweg mit LED-Straßenbeleuchtung von Mittergolding in den Hintergrund getreten.

Bei der Vorstellung der Listenkandidaten Bernhard Haider, Dr. med. Joachim Westphal, Ludwig Hattenkofer, Philipp Tremmel, Ralf Faber, Eduard Höpfl, Eva Paintner, Gerhard Fick, Roland Hochmuth, Kevin Kühnhackl, Gisela Höpfl, Katharina Anneser, Florian Simmet, Kerstin Huber, Thomas Schifferer und Bernd Gulich wird deutlich, dass sich hier ein starkes Team gefunden habe, das in der Gemeinde gut integriert sei.

Bernhard Haider plädierte für einen stärkeren gemeinschaftlichen Zusammenhalt aller Ortsteile Tiefenbachs. Dabei war ihm ein ortsteilübergreifendes verbindendes Gemeindefest in der Ortsmitte ein besonderes Anliegen. Auf der Basis der guten sozialen Infrastruktur mit vielen Vereinen, den Ortsteilfeuerwehren und den verschiedenen Ortsverbänden der Gemeinde machte Dr. Westphal deutlich, dass sich die Gemeinderatskandidaten für die Förderung der Vereinskultur als Eckpfeiler eines wohlwollenden nachbarschaftlichen Zusammenlebens in allen Gemeindeteilen einsetzen werden.

Im Anschluß wies Ralf Faber darauf hin, dass bereits jetzt 18 Prozent der Gemeindebürger über 65 Jahre alt seien. In seinem Beitrag brachte er die Bedeutung des weiteren Ausbaus altersgerechter Lebensbedingungen für die Senioren der Gemeinde zum Ausdruck und sicherte den Zuhörern seinen persönlichen Einsatz für den Aufbau eines Seniorennetzwerkes und die besondere Unterstützung des Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Harald Bohlender, zu.

Um jedem Gemeindebürger die Möglichkeit zu geben, an einer Gemeinderatssitzung teilzunehmen, stellte Gerhard Fick das Konzept einer Onlineübertragung des öffentlichen Teils der Sitzung im Internet vor. Hierin sehen die Gemeinderatskandidaten der FDP eine Möglichkeit, persönlich zu mehr Transparenz der Arbeit des Gemeinderates beizutragen.

Im Hinblick auf die sanierungsbedürftige Schulturnhalle in Ast sowie die fehlenden Kapazitäten für die breite Nutzung durch den Vereinssport und größere Veranstaltungen in der Gemeinde, schlug Philipp Tremmel den Neubau als Zweifachturnhalle mit Mehrzwecknutzung vor. Bernd Gulich legte sein Augenmerk auf die Sicherstellung von ausreichend Kita-Betreuungsplätzen und Ganztagsbetreuungszeiten für Schüler.

Bei rückläufigen Geburtenzahlen und ausreichend vorhandenen Kindergartenplätzen in der Gemeinde sieht die FDP zurzeit keinen weiteren Handlungsbedarf. Trotz der anstehenden großen Projekte in der Gemeinde werde die FDP die bedarfsgerechte Versorgung mit Kindergartenplätzen aber nicht aus den Augen verlieren.

Abschließend machten sich die Gemeinderäte für die zeitnahe Umsetzung des im Gemeinderat beschlossenen Konzeptes zur Gestaltung einer lebendigen „Neuen Ortsmitte“ mit breiter Nutzungsvielfalt stark. Sie bedauerten, dass die Diskussion nur auf das Bürgerhaus und ein Wirtshaus fokussiert sei. Dadurch werde das Gesamtkonzept für die „Neue Ortsmitte“ mit einer Apotheke, einem Arzt, Geschäften, einem großen Marktplatz und barrierefreies Wohnen und die daraus resultierende Verbesserung des generationenübergreifenden Gemeindelebens aus den Augen verloren.


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